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Auf dem Weg nach Emmaus - Theaterstück für Kinder
nach Lukas 24,13 bis 34
Von Elfriede Demml, März 2026


Rollen (können je nach Bedarf zusammengefügt oder erweitert werden):

  • Erzähler

  • Assistenz (Zeitmaschine, Stadttor halten, Brot bringen)

  • Jünger

  • Kleopas

  • Simon

  • Veronika

  • Christina

  • Jesus


 
Requisiten:

  • Zeitmaschine (selbst basteln mit Zeitstreifen)

  • Stadttor Jerusalem

  • Schild Emmaus

  • Brot

  • evtl. Handpuppen: Simon, Veronika und Christina

  • weiße Gewänder für Jesus und Engel (eventuell Ministrantengewand)

  • Kleider für die Jünger (evtl. Sternsingerkleider)


Hinführung durch Gruppenleitung oder Erzähler:

Vorstellung: Christina, Simon und Veronika

Sie nehmen uns mit auf eine Zeitreise

Mit Zeitmaschine bis 33 nach Christus kurbeln

Wie viele Jahre müssen wir zurück?

Simon und Veronika halten Zeitmaschine; Assistenz kurbelt

Helfen wir beim Kurbeln - Bremsen!

Da sehen wir die Stadt Jerusalem mit ihrem großen Stadttor.

Christina, Simon und Veronika: Hineinschlüpfen

 

Erzähler: ... Jahre sind wir jetzt zurückgereist und in Jerusalem gelandet mit unserer Zeitreise. Schauen wir mal was da gerade passiert:

Da sitzen zwei Jünger. Der eine heißt Kleopas. Er sitzt mit seinem Freund beim Stadttor von Jerusalem und sie sind ganz traurig. Ihr bester Freund Jesus ist gestorben.

Veronika: Aber sie müssen ja nicht traurig sein, er ist ja auferstanden!

Christina: Ja Veronika, das stimmt. Aber das wissen die beiden noch nicht. Sie denken noch, Jesus ist tot und deshalb fühlt es sich in ihrem Herzen ganz dunkel an.

Erzähler: Der eine Jünger sagt:

Jünger: Komm, Kleopas, was sollen wir hier noch in Jerusalem. Jesus ist tot. Wir sind jetzt ganz alleine. Und so alleine wissen wir doch auch nicht, was wir hier tun sollen. Komm gehen wir wieder nach Hause nach Emmaus.

Erzähler: Und so machen sie sich ganz traurig auf den Weg.

Kleopas: Ich kann gar nicht verstehen, warum Jesus gestorben ist. Er hat so viel Gutes getan und Kranke geheilt. Warum hat Gott ihn nicht gerettet vor seinen Feinden?

Erzähler: Plötzlich kommt da jemand und geht mit ihnen mit.

Simon: Das ist ja Jesus!

Christina: Ja Simon, aber die beiden Jünger sind so traurig, die merken das gar nicht. Die erkennen ihn nicht.

Erzähler: Der Mann fragt die beiden:

Jesus: Worüber redet ihr da? Warum seid ihr denn so traurig?

Erzähler: Und Kleopas fragt:

Kleopas: Ja hast du gar nicht gecheckt, was passiert ist? Jesus ist gekreuzigt worden. Dabei war er unser bester Freund und wir haben gehofft, dass er der Messias ist, der uns glücklich macht.

Erzähler: Der Mann schaut sie mit liebevollen Augen an. Und sagt:

Jesus: Auch wenn ihr das jetzt noch nicht verstehen könnt, Gott hat immer einen guten Plan und er kann sogar aus schrecklichen Dingen etwas sehr Gutes machen.

Erzähler: Die beiden Jünger erkennen nicht, wer der Mann ist, aber sie fühlen sich von ihm ganz getröstet und sind jetzt gar nicht mehr so traurig wie vorher.

Inzwischen sind sie schon bei Emmaus angekommen und der Mann will sich verabschieden.

Jesus: Es war voll schön mit euch. Alles Gute! Shalom!

Erzähler: Aber die Jünger wollen nicht, dass er geht, denn es war so schön mit ihm.

Sie sagen:

Jünger: Bleib doch bei uns. Es ist schon Abend und wird schon bald finster.

Kleopas: Wir laden dich zu uns ein.

evtl. Lied: Bleibe hier bei uns, die Sonne sinkt hinab (Gen Rosso)

Erzähler: Er freut sich über die Einladung und kommt mit. Auch Simon, Veronika und Christina schwindeln sich mit dazu. Die sind ja immer so neugierig.

Sie waren ja schon den ganzen Tag unterwegs und jetzt sind sie alle sehr hungrig und bereiten ein Abendessen vor.

Assistenz: Bringt Brot.

Erzähler: Und da passiert etwas Besonderes. Der Mann nimmt das Brot und sagt:

Jesus: Vater, danke, dass du uns das Brot schenkst und uns satt machst. Danke, dass du immer für uns da bist.

Erzähler: Und dann bricht er das Brot und teilt es mit den Jüngern und auch Simon, Veronika und Christina bekommen ein Stück. Und da erkennen die Jünger:

Jünger: Das hat ja Jesus auch immer gemacht.

Kleopas: Es ist Jesus, der da bei uns ist!

Erzähler: Und in dem Moment sehen sie ihn plötzlich nicht mehr.

Jünger: Kein Wunder, dass es so schön mit ihm war! Jesus war die ganze Zeit bei uns! Und auch, wenn ich ihn jetzt nicht mehr sehe, ich spüre, dass er bei uns ist!

Kleopas: Er lebt! Halleluja! Wir müssen es allen sagen!

 

Erzähler: Und diese Botschaft, dass Jesus lebt und bei uns ist, auch wenn wir ihn nicht sehen können, ist durch die Zeitmaschine bis zu uns heute gekommen. Kurbeln wir wieder zurück.

Assistenz: kurbelt Zeitmaschine

Alle Darsteller stehen vor dem Publikum und rufen: Jesus ist auferstanden, Halleluja.

evtl. Hallelujalied

Verbeugung

Uraufgeführt von den Christkönig-Minis bei der Kinderosterfeier 2026 in Graz-Christkönig.

© 2015 Elfriede Demml - Mit Gott im Alltag

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